Trend 128 Gerade im Trend: Landser, ein
Eelove
Felgenschoner

Felgenschoner

Felgenschoner ist eine scherzhafte Bezeichnung für Reifen mit extrem schmaler Seitenwand, die man oft auf riesigen Alufelgen an Proletenautos sieht. Mit solchen Reifen kann man eigentlich garnicht fahren ohne sich andauernd die Felgen anzuhauen.

User male 48 Killerdildo (Niedersachsen) vor 10 Jahren
Trend 128
Trend 128
Hähä, seehr treffend!! Gibt's Felgenschoner nich' gern in Verbindung mit Wackeldackel und gehäkelter Klorollenumpuschelung auf der Hutablage sowie Fuchsschwanz am Rückspiegel? Gisbört vor 10 Jahren
also mein "Klischeebild" ist eher heißgemachte japanische Reisschüsseln mit oranger Flip-Flop-Lackierung, einem riesen Heckflügel auf der Heckklappe, mit dunkel abgeklebter Heckscheibe und ner riesen Hifi-Anlage damit die Kiste auch ordentlich vibriert bei der Lieblings- Unz-Unz-Mucke des Fahrers. Dazu passend ein baumdickes Auspuff-Endrohr. Oft auch mit nem riesigen Pioneer- oder Kenwood-Aufkleber hinten drauf. Ach ja, nicht zu vergessen die 18-Zoll-Hochglanz-Chromfelgen im Tribal-Design mit eben jenen "Felgenschonern" drauf, für die extra die Radhäuser gezogen werden mußten ;-) Killerdildo vor 10 Jahren
ECK-SACKT, Herr Killerdildo! Ganz genauso sieht die Karre aus, die zu den Felgenschonern passt. Im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten isses ja gang und gäbe, seinen Hobel auf verchromte 22-Zöller zu stellen, und ausser Sterereoanlage hauen Fifty Cent und seine Ein-Euro-Jobber ihre Rapkacke in die Geografie. Voll auf "The Fast & Fartiest" getrimmt, ich meine natürlich "The Fast & Furious" *grins* @ Gisbört: Wackeldackel, wollumpuschelte Klorolle auffer Hutablage und Fuchsschwanz würden m.E. eher zu einer erzkonservativen Stufenhecklimousine à la Opel Ascona oder Ford Granada passen. Speckkäfer vor 10 Jahren
Stimmt genau, Brummkäfer! Der Klassiker is' auch'n stützstrumpffarbener Audi 100 aus den 80er Jahren, Fahrer mit Hut und Hornbrille à la Helmut Kohl und vermutlich Studienrat. Das Besondere daran is', dass DIE Karre - im Gegensatz zu Killerdildos Exemplar - so was von null gepimpt und vonner Stange is'.... ;-) Gisbört vor 10 Jahren
Wobei so 'n stinkkonservativer Audi 80 oder 100 eigentlich schon wieder kultverdächtig wäre. Ebenso wie der erste Ford Sierra, den's so gar nicht mehr zu geben scheint. Speckkäfer vor 10 Jahren
@ Brummkäfer: öööy, nix gegen meinen Ascona B in angesagtem Orange mit spritzigem 1,2 Liter Kadett Motor, sportiven Rallystreifen und modischem Heckbürzel (war'n Notkauf) ;-)) DAS Auto zum Fuchsschwanz war der Manta! Konsequenterweise sollte der Fahrer da aber auch noch Nackenmatte und Goldkettchen tragen :) Find's auch nervig, wenn die Hassrapper meinen, mir ihrem Deppenrap bei offenem Fenster die Umgebung beschallen zu müssen. Und end-unkreativ, sich so fette Sound-System-Kästen in die Karre zu packen. Früher kamen entsprechende Lautsprecher in die Türen und schon war der ganze R5-Aufbau ein einziger Resonanzkörper - 'owner of a lonely heart' bis zum Anschlag kam da richtig gut ;-)) @ Gisbört: Audi 80 war doch cool. Gab's auch noch in Tannengrün und Bordeaux. Bis Typ 89 lag der wenigstens noch ganz gut auf.... ^^ Regine vor 10 Jahren
Besonders Opel-Kadett-GTE-Fahrer mit integrierter Sonnenblende in der Frontscheibe und "Irmscher"-Schriftzug - in eher ländlichen Regionen anzutreffen - gehörten zur Fuchsschwanzfraktion. Gisbört vor 10 Jahren
JEP, Gisbört! Genau, genau!! ^^ Die GTEs gab's ja auch noch! ;-))) Irmscher und Opel war ja schon so'ne symbiotische Kiste. Wer sich die Tuning Teile nicht leisten konnte, hat sich zumindest die Logo-Folie ans Audo gepappt... aaach-nee, man hat als Außenstehender ja schon was durchgemacht... Ja, bestimmte Trends waren auf'm Ländle interessanterweise intensiver ausgeprägt & haben sich auch z.T. länger gehalten - irgendwie wurde das 'Liebgewonnene' so subkulturmäßig einfach nicht loslassen. Würde da spontan die SFM Stiefel aus weißem Knautsch-Lack anführen, aber es könnten ja auch Sauerländer mitlesen und außerdem sind wir ja hier bei Autos ;-) Gleicht sich heute dank medialer Geschwindigkeit ja auch alles rel. schnell an. Regine vor 10 Jahren
Habt ihr auch irgendwelche Klischees für Käferfahrer auf Lager? Speckkäfer vor 10 Jahren
Nur, wenn die's vertragen können ;-) Nee, echt mal, hab' da zuviel Ehrfurcht vorm Käfer. ^^ Regine vor 10 Jahren
@ Regine: wir Käferfahrer sind Kummer gewöhnt ;-) Speckkäfer vor 10 Jahren
@Brummkäfer: Im Vertrauen. Ganz ehrlich: Ich w e i ß keine. Kenne einfach keine. Muss passen. ^^ Nach meiner Wahrnehmung gab's den Käfer schon immer. Zuverlässig und possierlich. Und er hat sich so ganz stickum aber souverän einen unanfechtbaren Platz auf'm Auto-Olymp gesichert. Käferfahrer passen in kein Raster, geben zumindest keine optischen Statements. Einzig die Liebe zum Vehikel (nett gemeint) eint sie. Ungefähr so wie die Fan-Gemeinde des 2CV, wobei die Ente m.E. nicht an den Volkswagen herankommt. Was kann man schon über dieses Völkchen berichten? Wie gesagt: meine Wahrnehmung. Aus deinem Kommentar spricht, dass es wohl Kummer bereitende Äußerungen gab/gibt?? Erzähl du doch mal... :-) Kleiner Nachtrag: Vielleicht bin ich auch etwas voreingenommen, weil ich ein absoluter Fan des großen Käfer-Bruders bin. Ich habe meinen VW Bus geliebt. Hat mich richtig mitgenommen, als ich ihn nach 13 Jahren abgegeben hab. Regine vor 10 Jahren
@ Regine: Ich stimme Dir unumwunden zu: der Käfer ist ein statusloses Auto. Vom Firmendirektor bis runter zur Putzfrau kann ihn jeder fahren, ohne daß es merkwürdig aussieht. Die Ente, der Citroen Döschevo, mag in Frankreich DER Volkswagen gewesen sein, für mich ist er eine recht billig fabrizierte Blechschachtel, eine Studikutsche, die zwei Zylinder zu wenig hat, um mit dem Käfer mithalten zu können. Jedes heutzutage gebaute Auto kann so ziemlich ALLES besser als der Käfer, aber obschon der Käfer viele Jahrzehnte Deutschlands Straßenbild entscheidend geprägt hat, ist er eine seltene Erscheinung geworden, und aufgrund seines Klangs und seines Designs hebt er sich von den windkanalgeglätteten modernen Fahrzeugen ab. Despektierliche Äußerungen gibt es nur von Leuten, die den Käfer nicht kennen, und sowas drücke ich weg. Grinsend. Denn meistens redet der Blinde vonner Farbe :-) Du bist eine ehemalige VW-Bus-Fahrerin? Ja, erzähl doch mal *schaut Regine hochinteressiert mit aufgestellten Fühlern an* Welches Modell? T1? T2? T3? Speckkäfer vor 10 Jahren
Gaanz früher hatte ich kurze Zeit einen grauen T2, Brummkäfer. Später dann den T4 Caravelle - 9-Sitzer, BJ 9/91, kurzer Radstand, weiß, 2 Liter Benziner. Mit 84 PS nicht gerade die meisten Pferdestärken, aber zuverlässig :-) Er war soo schön jung, als er 3-jährig zu mir kam, und zum Schluss war er mein 'dicker Opa'. Wie oft habe ich ihm liebevoll das Dach geschrubbt. Aber mit 12 Litern Verbrauch war der Wagen nicht wirklich wirtschaftlich (wobei ich sicher bin, dass das Thermostat kaputt war) und spätestens bei Einführung der Plakettenverordnung war mir klar, dass ich nicht das Geld für eine Umrüstung haben werde. Gelohnt hätte es sich allemal bei dem Motor (der hatte auch nur ca. 187.000 drauf) - immer nur schön Wasser und Öl geben, und der hält 30 Jahre. ^^ Jetzt haben ihn zwei nette Studenten, die ihn für ihren Nebenverdienst in der Mitfahrzentrale brauchten. Irgendwie blöd, aber war mir schon wichtig, dass nicht irgendein unangenehmer Zeitgenosse mit dem Bus herumgondelt. Die haben in den Wagen auch 'ne Gasanlage einbauen lassen. Man soll sein Herz ja nicht an Dinge hängen, aber als die nach dem Kauf mit 'meinem' Bus abgefahren sind, war mir echt elend zumute. Hinten pappte noch der 'Legoland' Aufkleber drauf. Naja, life goes on ... :-) Regine vor 10 Jahren
@ Regine: Woran starb der T2? Du sagtest, Du hattest ihn nur ganz kurz?! Ich schätze, die 84 PS Deines "dicken Opas" sorgten für kontinentalplattendriftartige Beschleunigungswerte, rrröchdöch?? 12 Liter Verbrauch sind aber durchaus realistisch bei einem Wagen dieser Größenordnung. Der Geber für die Benzinuhr sitzt, soweit ich weiß, im Tank und ist recht einfach auszutauschen. Vorausgesetzt, man kommt gut an den Tank ran. Naja, is ja nun erlederitzt, Du hast den Wagen nicht mehr. Obwohl, 187.000 km ... da ist ein VW doch gerade erst eingefahren *zwinker* Mein Käfer kam als Opfer einer unglücklichen Beziehung zu mir, er war mein erstes Auto, er wurde von mir eigenhändig im Schweiße meiner Füße repariert, trug meine bessere Hälfte und mich zum Standesamt und von dort in die Flitterwochen, er hielt auch als Taxi her, als unsere Tochter zur Welt kommen wollte und war bis vorigen Monat im täglichen Einsatz. Bis der TÜV den Wagenboden bemäkelte und sich kritisch zur Bremswirkung äußerte. Da war klar: der Käfer kriegt ein zweites Leben. Weil er mich schon so lange begleitet, weil ich mit ihm schon viiiel erlebt habe und weil er zu einer Art Markenzeichen geworden ist. Naja, streng genommen ein drittes Leben *grins* Denn einen treuen Freund abwracken kommt für mich nicht in Frage. Speckkäfer vor 10 Jahren
@ Brummkäfer: Da mein Senior Ende der 70er Jahre u.a. 'nen T2 hatte und dieser dann schleichend in meinen Besitz überging, weiß ich, dass dieser keene 84 PS sondern maximal 70 Pferdestärken hatte und mitnichten beschleunigte, wie 'ne Wanderdüne. Der war superflott unterwegs. Der T3 mit 8 PS mehr und Wasserkühlung war im Spurt nicht wesentlich besser als der T2, weil schwerer. Hat jetzt mit MM direkt nix zu tun, wenn Du aber schon technische Daten ins Feld führst, na ja, dann..... weeßte wie?! ;-) Gisbört vor 10 Jahren
Werter Gisbört, ich bezog mich nicht auf den T2, den Regine erwähnte, sondern auf den T4, den sie danach besessen hat. Bei aller Liebe, aber bevor Du versuchst, mich mit einem verschmitzten Augenzwinkern als Ahnungslosen hinzustellen, lies bitte auch Regines Text. Ich danke Dir *verbeugt sich* Speckkäfer vor 10 Jahren
Uups, Du hast Recht! Sorry!! Nehm' alles retour. :-(((((((((((((((((((((( Gisbört vor 10 Jahren
Klassisches Kommunikationsgulasch :-) Speckkäfer vor 10 Jahren
@ Gisbört: Gräme dich nicht, sowas passiert doch uns allen mal :-) @ Brummkäfer: Der T2 ist damals nicht "gestorben", der ist schon auch abgegangen wie Schmitz Katze. Aber ich war da noch sehr jung und hatte keine Beziehung zu dem Teil. War ein bisschen farblos...grau, vorne nur Fahrersitz und Beifahrerbank mit Skai bezogen, dazwischen die Schaltstange, hinten völlig leerer Laderaum. Null Ausstattung. Ist aus praktischen Gründen günstig gekauft worden und hat nach ein paar Monaten wieder den Besitzer gewechselt. Also, der T4 hatte zu früheren Zeiten einen Schnitt von +/- 10 Litern auf der Bahn und 11 in der Stadt. Und nöööö, ich finde, dafür, dass das so ein großer Kasten war, ist der richtig schnell in die Puschen gekommen. Der hatte schon gut Zug... aber frag' mich jetzt nicht nach Werten :-) Der Thermostat bei dem T4... nee, Geber war, glaube ich, nicht im Tank. Ich bin kein Schrauber und erschließe aus deinem Kommentar, dass du eine Ecke mehr Ahnung von der Materie hast (finde es richtig toll, dass du das mit dem Käfer alles so reparaturmäßig auf die Kette kriegst), aber bei dem T4 (zumindest bei meinem) lief das irgendwie mit zwei Kühlkreisläufen (hatte mir der Mensch mal erklärt, der den Wagen auch immer reaprieren durfte). Der Geber saß wohl am Kühler. Wenn der kleine Kreislauf die richtige Temperartur hatte, wurde der große Kreislauf geöffnet. Dass da was nicht stimmte, schließe ich daraus, dass in der letzten Zeit die Temperatur nicht mehr hochgegangen ist und dass der Wagen mehr verbraucht hat. Ein "kalter" Spritverbrauch ist höher als ein "warmer"... Aber wie du richtig sagst; "der Zug (Bus) is' ja nun abgefahren. Hatte das mit der Thermostat-Vermutung aber fairerweise den Nachbsitzern kundgetan. Regine vor 10 Jahren
@ Regine: Irgendwie mußte ich grinsen, als Du die Inneneinrichtung Deines T2 beschriebst. Dat kenne ich beinahe sattsam von Kumpel Käfer, der bekanntlich auch ein eher sparsam möbliertes Kraftfahrzeug ist. Aber in der Praxis hat sich herausgestellt, daß er ein sehr bedienerfreundliches Auto ist. Die vielen Schalter, die es in ihm eben nicht gibt, schmälern nicht im Mindesten den Fahrspaß, im Geigentiel. Und wat nich eingebaut is, kann auch nich kaputtgehen, kann das nich ;-) Übrigens kommt mir bastelmäßig entgegen, daß der Käfer konstruktionsmäßig automobile Steinzeit ist. Es ist nicht viel dran, das wirklich kapores gehen kann, und wenn doch was in die Binsen geht, ist es verhältnismäßig leicht wieder in Gang zu setzen, respektive auszutauschen. Nur Mut, es ist alles kein Hexenwerk. Mehr Ahnung? Ich? Ich bin Hobby- und Freizeitautobastler, kein Mechaniker. Da ist viel learning by doing dabei gewesen. Ääh, der Geber für die Benzinuhr sitzt meistens im Tank. Am Wagen meiner Frau habe ich das Teil schon mal wechseln müssen, weil die Benzinuhr gesponnen hat. Nach DER Übung war ich mehr als acht Meilen high :-) Der Thermoschalter für den Kühlerlüfter sitzt am Kühler direkt und der Thermostat für den großen Kühlkreislauf sitzt i.d.R. am Zylinderkopf oder irgendwo recht weit oben am Motorblock. Der kleine Kühlkreislauf umfasst den Zylinderkopf mitsamt den Brennräumen und der Heizung, der große Kühlkreislauf umfasst Zylinderkopf, Heizung, Motorblock und Kühler. Die beiden Schalter können schon mal einen Haschmich haben, es sind Bimetallfedern drin, die auf Wärme reagieren. Nun altert Bimetall jedoch, langsam aber stetig, und es sind nicht mehr die hochwertigsten Materialien verbaut worden. Insofern ist ein streikender Schalter im Kühlkreislauf weder ungewöhnlich noch ein Grund zur Panik. Theoretisch sind sie gaaaanz schnell gewechselt.... *grins* Ich weiß um die Kühlerproblematik deshalb, weil in meiner Garage ein etwas gebrechlicher alter Taunus P3 mit pornösem, ich meine porösem Kühler steht, den ich gedenke, zur Familienkutsche herzurichten. Selbstreeeedend ist der Kühler mit der unteren Quertraverse verschraubt, und zum Ausbau ist nervigerweise erstmal der halbe Vorderwagen zu zerlegen, bevor man auch nur eine Kühlerlamelle zu Jesichte bekommt. Insofern ist der Käfer sehr pflegeleicht: er hat einfach keinen Wasserkühler. Dafür dauert der Sprint auffem Beschleunigungsstreifen gefühlte 30 Minuten, bis man kommodes auffer-rechten-Spur-einscheren-können-ohne-von-hinten-gerammt-zu-werden-Tempo erreicht hat. Oh well, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber nicht alles, was stinkt, ist auch Mist. Beschleunigungswerte haben mich noch nie interessiert. Mir war immer wichtig, ob im Kofferraum Platz ist (T2 und T4 haben bekanntlich mehr als genug Kofferraum), ob man gescheit drin sitzen kann und daß die Technik funktioniert. Ach ja, und allzu rostig darf die Scherbe auch nicht sein :-) Jau, etwaige Schäden beim Verkauf von Fahrzeugen bekanntgeben empfiehlt sich, um Reklamationen vorzubeugen. Wie gesagt, Thermoschalter und Thermostat sind im Prinzip Kleinigkeiten. Allerdings wird der Thermoschalter mit Anzugsdrehmoment angeschraubt, und das macht die Sache meist komplizierter.... Speckkäfer vor 10 Jahren
Ohgottogott... da wird man ja ganz strubbelig! :-D Ja, nee - hab' alles verstanden!^^ Learning by doing ist bestimmt eine super Lernmethode, sehe ich auch so, aber ein bisschen Support wäre machmal auch nicht schlecht, damit man das Rad nicht zum 2ten Mal erfinden muss. Das mit dem Bi-Metall stimmt... hatte mal Probleme mit dem Wäschetrockner, dann haben ein Kollege und ich den Thermostat ausgebaut. Das Metall hatte alterungsbedingt den Kontakt nicht mehr richtig geschlossen. Du kannst wirklich stolz auf dich sein, solch einen Durchblick zu haben. Spart 'ne Menge Werkstattkosten und dir kann kein Schrauber so leicht was vom Pferd erzählen. Als mein R5 (der Resonanzkörper weiter oben^^) sich nicht mehr rührte, wurde er zunächst zur Renault Vertragswerkstatt geschleppt. Diagnose: Motorschaden, man könne mir nur noch den Schrottwert zahlen und ich solle das Auto gleich vor Ort lassen. Habe ihn dann aber einem Bekannten, der sich auf R5 spezialisiert hatte, für kleines Geld verkauft. Dieser sagte mir später, es sei nicht der Motor gewesen. Er hatte den Wagen repariert und ist ihn für einen guten Preis wieder losgeworden. Naja, wollte ich eh keinen Franzosen mehr. Das, was du "konstruktionsmäßig automobile Steinzeit" nennst, würde ich als 'überschaubare Technik' bezeichnen. Diese moderne Elektronik macht alles komplizierter. Der Berufsbildungsgang heißt denn auch nicht mehr Mechaniker, sondern Mechatroniker. Regine vor 10 Jahren
@ Regine: es gibt sehr gute Ratgeber und Foren im Internet. Notfalls stellt man sich dumm (was mir persönlich nicht schwerfällt) und fragt nach. Meistens wird's einem haarklein erklärt, manchmal auch mit Bildern. Mit ein wenig Vorbildung erkennt man dann manche Teile einfach. Vor allem, wen man Sympathisant der Oldtimerei im Allgemeinen und der Käferei im Besonderen ist... *grins* Speckkäfer vor 10 Jahren