Trend 128 Gerade im Trend: Bummelletzter
Senfmöse
Zeigen, wo der Barthel den Most holt

Zeigen, wo der Barthel den Most holt

Vor allem in Süddeutschland verbreitet im Sinne von Ernst machen, körperlich züchtigen

Drohung: "Na warte, dir werd ich zeigen, wo der Barthel den Most holt." Anfeuern: "Gut so, gib's ihm, zeig ihm, wo der Barthel den Most holt."

User male 48 Feuersänger (Bayern) vor 12 Jahren
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Zeigen, wo der Barthel den Most holt

Wenn man jemandem zeigt, wo der Barthel den Most holt, belehrt man ihn eines Besseren.

Synonyme:

Zeigen, wo's lang geht. Zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

A: "Hey, ich glaub', der Typ da hinten will dir ans Leder, weil du seine Freundin angemacht hast."

B: "Ach ja? Der soll mal herkommen, dann zeig' ich ihm schon, wo der Barthel den Most holt!"

User male 48 Lukas (Bayern) vor 10 Jahren
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Als einst in Leipzig durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit der Most ausging, wusste der Wirt Barthel Rat: Er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat, weiß heute noch, wo der Barthel den Most holt. Es gibt allerdings noch eine weitere Erklärung: *'Most'* leitet sich vom hebräischen *"maoth" = "Münze"* ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"). *Barthel* ist eine Ableitung vom Gaunerwort *"barsel" für Brecheisen*. Wer also weiß, wo der Barthel den Most holt, der weiß sozusagen, wo das Brecheisen die Knete holt. Gisbört vor 10 Jahren
Sehr schöne & interessante Erklärung über den Ursprung, Gisbört! Regine vor 10 Jahren