Trend 128 Gerade im Trend: fünf gegen Willy
Kommspotthaufen

Kommspotthaufen

1.) Gescheiterter Versuch von agrikulturell Minderbemittelten Gartenabfälle in Humus zu verwandeln. Klafter um Klafter wird der Kompost mit fauligem Grasschnitt, verwesenden "Bioabfällen" und stiegenweise Fallobst anaerob zugemüllt, bis ein in Gärung befindlicher, jauchetriefender Fliegenmagnet entsteht, der ganze Kleingärtenkolonien in eine geruchliche Vorhölle verwandeln kann.

User male 48 Gesprächsfetzen (Bayern) vor 10 Jahren
Trend 128
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"Ein Kompost ist kein Wanderzirkus. Weil ich ihn nicht mitnehmen kann, werde ich, wenn's irgendwie geht, nicht umziehen." (Fritz Eckenga) Komposterde hat einen hohen Gehalt an Nährelementen. Die Verrottung der Bioabfälle verursacht i.d.R. keine unangenehme Geruchsbildung. Ab und zu mal ein paar Zweige und trockenes Laub zur Auflockerung zwischenlagern. Und wenn's geht, irgendwie ne Abdeckung drüber, sonst bracken Regen und Schnee das Ganze feuchtigkeitsmäßig zu. Wenn so ein Teil zum olfaktorischen Inferno wird, ist irgendwas schief gelaufen. Naja, Kleingärtner... ;-) Regine vor 10 Jahren
ein guter haufen ist gar nicht so einfach hinzukriegen (vorallem wenn es schnell und sauber gehen soll) nur verrottbares aufeinanderschichten gibt zwar auch irgendwann eine art humus, aber das zieht sich hin ;) Gesprächsfetzen vor 10 Jahren
Das ist Kleinkram. Man muss ihn ab und an umschichten, und bei extremer Trockenheit auch etwas anfeuchten. Abdecken braucht man nicht, nur häufiger umschichten. Die Regenwürmer usw. kommen von ganz allein. Kompost braucht etwa ein Jahr, je nach Größe. Werwolf vor 10 Jahren
Ja, Werwolf. Nasswetterperioden tragen aber schon zur Überfeuchtung bei, wenn der Standort nicht ein wenig geschüzt ist, wie z.B. unter Bäumen. Der Platz sollte halbschattig sein und der Kompost mithilfe lockerer Schichten gut durchlüftet. Stimmt, wenn's zu trocken ist, mal wieder ein/zwei Eimer Wasser rein. Das mit dem Umschichten ist ab einer bestimmten Größe/Menge aber sehr antrengend. Zwei große Kammern zum Umpacken sollten schon sein. Gras, Laub und Stroh eignen sich gut zum Abdecken. @Gesprächsfetzen: "(vorallem wenn es schnell und sauber gehen soll)" ... Der "Haufen" braucht seine Zeit und wenn er richtig angelegt ist, braucht man auch keinen Beschleuniger. Regine vor 10 Jahren
Die Schrebergartenkolonieexpert/Innen unter sich *ggg* Speckkäfer vor 8 Jahren
Ey! Nix Schrebergarten! ;) Hab 'n bisschen was Größeres hier, ohne Ordnungsfimmel und Rasenkantenschere. Dafür mit ein paar schön verwilderten Ecken. Bei mir wohnen Igel, Eichhörnchen, Maulwürfe, Grasfrösche, allerlei Vögel, Mäuschen und Regenwürmer sowieso - und Glühwürmchen. Und damit die sich alle nicht daneben benehmen, macht Kater Käpt'n Magic regelmäßig seine Runde. Die beiden Kompostkammern habe ich mit meinem Bruder zusammen gebaut aus Paletten. Wären wohl 'ne Nummer zu groß für eine Schreberparzelle. Regine vor 8 Jahren
Gut gebrüllt, Löwin!:-))) Ich bin im Gartenbereich tätig, und hatte auch mal selbst einen, als ich noch woanders wohnte. Du hast Recht, was das Umschichten angeht. Kann ganz schön in die Knochen gehen. Halbschattig stimmt auch. Das Einbringen von Pferdemist oder Stroh wirkt übrigens Wunder. Werwolf vor 8 Jahren