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Rosenkranz-Spezialist

Rosenkranz-Spezialist

Der Mundmische-Rosenkranz-Spezialist betet den üblichen Rosenkranz herunter, sobald ein vermeintlich unbotmäßiger Eintrag in Bezug auf Migranten fällt. Reflexartig und wie aus der Pistole geschossen werden prompt Begriffe wie 'rassistischer Dreck', 'beleidigend', 'diskriminierend' und 'menschenverachtend' heruntergebetet. Der Rosenkranz-Spezialist nimmt sich als die moralische Instanz schlechthin wahr. Dabei übersieht er jedoch, dass er arglose Mundmischer meist zu Unrecht in die braune Ecke reinmanipuliert - was das eigentliche No-Go daran ist.

Fritz-Kevin: "Neulich trug ich auf Mundmische völlig arglos was ein und ließ den Terminus "Negerkuss" fallen, der mir noch aus meiner Kindheit als lecker Naschwerk geläufig war. Boah, da fegte vielleicht ein Tsunami der Entrüstung über mich weg - 'rassistischer Dreck' war noch eine der harmloseren Beschimpfungen!"

Brunhilda: "Jo, kenn ich! Das sind diese Rosenkranz-Spezialisten, die dann stereotyp und reflexartig ihr Repertoire an brauner-Soße-Termini runterbeten und über Dir ausschütten, obwohl Du niemandem auf den Schlips treten wolltest und es humoristisch meintest.

User male 48 Gisbört (Bayern) vor 9 Jahren
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Hihi, Du trittst wieder auf Schlipse :-) Aber so kommt mal wieder Leben in die Bude.. Mibu vor 9 Jahren
Ich hätte zuerst auf einen Priester getippt... Speckkäfer vor 9 Jahren
Nur knapp daneben - gemeint waren die falschen Pharisäer! Gisbört vor 9 Jahren
Jaja, Gisbört! Immer schön jede Form von Menschenverachtung legitimieren und sich dann echauffieren, wenn jemand mal nachdenkt. Hauptsache, du hast deinen Spaß. Werwolf vor 9 Jahren
So, so, schätzt Du mich so ein?!? Gisbört vor 9 Jahren
Brüders, bevor ihr heißlauft unterm Kragen, schüttet euch jeder einen eiskalten Hopfenblütentee in die Gestalt und denkt noch mal nach. Gisbört, was ist dagegen einzuwenden, daß Leute nicht alles abnicken, was ihnen hier serviert wird? Speckkäfer vor 9 Jahren
Gisbört, wie sollte ich sonst, wenn du so hartnäckig einbringst, mich und andere, die nicht alles abnicken, als "Pharisäer" beschimpfst und alles als harmlos abwiegelst? Mit solchen Aktionen wird das gesamte Klima hier vergiftet. @ Speckkäfer: Danke für deinen Einwurf. Hm, ich denke, das mit dem in Wasser verdorbenem Getreide ist eine gute Idee... Werwolf vor 9 Jahren
Also, bevor das Ganze hier den Gegenstand der Diskussion wieder verliert und nur noch blind aufeinander eingehackt wird: Diskiminierende Begriffe als Einträge sind ein Fehltritt und ziehen verständlicherweise entsprechende Reaktionen nach sich, die je nach Begriff durchaus berechtigt sind.. Inhaltlich ist bei Gisbörts Eintrag keine Absicht zu erkennen, Menschenverachtung legitimieren zu wollen, Werwolf. Ich denke, dass auch er sich mit Sicherheit von ethnischer Verunglimpfung oder ethisch moralisch Verwerflichem abgrenzt. Es geht auch nicht darum, Spaß zu haben. Bei aller Provokation ("Schlipse-treten", wie Mibu sagt) wird, sachlich betrachtet, doch vielmehr das Verhalten auf- oder auch angegriffen, mit welcher unverhältnismäßigen Massivität manche Einträge bedacht werden. Ob probat oder nicht, so unvermittelt dieser Rüttler auch daherkommt, ist darin das Bedürfnis zu erkennen, dies zur Spache zu bringen. Speckkäfer und Werwolf, es soll nicht alles kritiklos abgenickt werden. Es soll einfach nur differenziert werden, so wie auch Gisbörts Erklärung differenziert eingestuft werden sollte. So bezieht er sich auf die Schmetter-Reaktionen zu "vermeintlich" unbotmäßigen Einträgen. Dass, wenn ein Begriff in einem erkennbar satirischen Kontext eingetragen wurde, die Kirche im Dorf gelassen werden sollte, und man den Verfasser, der sich offenbar nichts dabei gedacht hat, nicht sofort in die kriminell braune Ecke stellt. So dass sich schon manchmal die Fragen aufdrängen: Was hat jetzt mehr weh getan - der Begriff oder die Reaktion? Wer hat jetzt mehr verletzt - der Eintragende oder der Kommentator? "Pharisäer" deshalb, weil manche Mundmischer sich über Einträge, die "Neger" beinhalten, echauffieren, Diskriminierungen anderer Personengruppen aber durchgehen lassen. Speziell denke ich, geht es auch um den Begriff "Neger". Die Begriffe ‘rassistischer Dreck’, ‘beleidigend’, ‘diskriminierend’ und ‘menschenverachtend’ sind genauso verletzend für den Verfasser, der unbedacht einen satirischen Satz mit diesem Terminus eingebracht hat. Es reichte auch, wenn man ihn anders auf die Brisanz seines Eintrages hinweist - das ist der Knackpunkt. Regine vor 9 Jahren
Satire darf das Wort «Neger» verwenden. Das beschloss die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Doch der Begriff kann auch rassistisch sein. Wann genau, liegt allerdings im Auge des Betrachters. Es ist eine heikle Frage: Wie weit darf Satire gehen? Und die Antwort ist abonniert: Es ist eine Ermessensfrage. Wenn Satire richtig derb wird, ist sie meist nur ein Schritt von Pietätlosigkeit oder Rassismus entfernt. So auch vor wenigen Wochen. In «Zweierleier» auf Radio DRS 1 wird Barack Obama als «Neger» bezeichnet. Ein Zuhörer stiess sich an diesem Ton der satirischen Sendung und reichte Beschwerde ein. Letzte Woche lehnte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen die Beanstandung mit der Begründung ab, die Satire sei als solche ganz klar erkennbar gewesen. Ausserdem seien Verfremden und Überzeichnen legitime Mittel der Satire. Per se nicht despektierlich Doris Angst von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus ist der Ansicht, dass Karikaturen, Kabarett und Kunst dieser Freiraum zusteht. «Ich möchte das Wort nicht auf eine schwarze Liste setzen», so Angst, «per se ist es nicht despektierlich – es wird aber meist so verwendet.» «Das Wort alleine stört niemanden», sagt auch André Loembe, Vize-Präsident von CRAN, einer Organisation gegen Rassismus gegen Schwarze in der Schweiz. «Doch es ist wichtig, in welchem Zusammenhang es gebraucht wird.» Verwende jemand das Wort in der Absicht, zu diskriminieren, sei das verwerflich. Nicht aber, wenn man es ohne negative Wertung oder Kontext gebrauche. «Insofern liegt es in der eigenen Verantwortung, zu entscheiden, ob man den Begriff verwenden will.» Im Fall der DRS-Satire sei das aber nachvollziehbar: «Satire arbeitet bewusst mit Klischees.» Etymologisch wertfrei Angesichts der allgemeinen Annahme, «Neger» sei automatisch negativ konnotiert, klingt das reichlich unverfänglich. Ist es tatsächlich so einfach? «Etymologisch gesehen ist ‹Neger› wertfrei», äusserte sich der Linguist Lacina Yeo; der selbst von der Elfenbeinküste stammt und am Institut für interkulturelle Erziehung der Freien Universität Berlin unterrichtet, gegenüber einem Nachrichtenmagazin. «Es gibt viele afrikanische Bücher, in denen le nègre ganz normal benutzt wird. Man könnte sich im Streitfall sogar darauf beziehen.» Regine vor 9 Jahren
Regine, CHAPEAU!!!! Gisbört vor 9 Jahren
Also den Begriff "schwarze Liste" im Zusammenhang mit "Neger" zu verwenden finde ich bei dieser Diskussion doch reichlich deplatziert! Gehmbeu vor 9 Jahren
Deswegen hat Axel Hacke sein kleines Handbuch ja auch "Der weiße Neger Wumbaba" genannt, Tim. Ach, Chapeau. Ich versteh', was du meinst, Gisbört. "Rosenkranz-Spezialist" wär' vielleicht nur nicht unbedingt das Instrument meiner Wahl gewesen... Jungs sind wohl auch gerne schwarz-weiß. Regine vor 9 Jahren
Nur, wo zieht man dann die Grenze? Ist es nicht erstens diskriminierend und zweitens grundsätzlich menschenverachtend wenn mal wieder jemand einen ach so "lustigen" Spruch macht wie "Neger in die Schüssel kloppen" und ganze ethnische Gruppen mit Kot gleichsetzt? Wenn man da erst die Schleusen öffnet, droht auch die Gefahr, dass dann wieder die "Spaßvögel" auftauchen, die wir hier schon mal hatten, und die ach so "spaßige" Holocaustwortspielereien brachten. Wo Satire beginnt oder endet ist auch Ermessenssache, und da messen wir alle mit verschiedenem Maß. Ich finde z.B. Dieter Hildebrandt genial, Barth einigermaßen lustig, Somuncu partiell lustig und Polt völlig unlustig. Andere sehen das vielleicht genau umgekehrt. Wenn man alles relativiert, öffnet man der Willkür und Anomie Tür und Tor. Also wo die Grenze ziehen? Werwolf vor 9 Jahren
Nun, ich seh' schon, werwolf, dass Deine unverhältnismäßige Massivität, mit der Du z.B. Einträge wie "Neger mit Zöpfen machen" kommentierst, Ausfluß Deines fehlenden Fingerspitzengefühls und Augenmaßes ist und wir vielleicht auch deswegen ein anderes Humorverständnis haben. Du findest Gerhard Polt z.B. "unlustig", ich finde ihn genial!!!! Allein die geniale Dankesrede von ihm anläßlich der Verleihung des Bayerischen Kabarettpreises für sein Lebenswerk, wo er im jämmerlich-weinerlichen Rededuktus Papst Ratzingers in einer betörenden Mischung aus Latein und Speisekartenitalienisch die für die katholische Kirche so peinlichen Vorgänge nachbereitet, ist sensationell genial und nicht kopierbar!! Macht ja nix, wenn wir nich' über die selben Sachen lachen können - aber unterstell' mir bitt'schön net, ich würde jede Form von Menschenverachtung tolerieren. Das ist kein guter Stil! Gisbört vor 9 Jahren
Nein, Gisbört, "Ausfluß Deines fehlenden Fingerspitzengefühls und Augenmaßes " ist auch kein guter Stil, sondern eine Unterstellung. Ich habe halt da eine größere Aufmerksamkeit wo das, was man "Alltagsrassismus" nennen kann, sein grässliches Haupt erhebt. Ich habe es einfach nicht nötig, Menschen aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder postulierter "Andersartigkeit" direkt oder indirekt zur Zielscheibe von Spott zu machen und mich dadurch zu erhöhen, und ich denke, soviel Fingerspitzengefühl (Ball zurückspiel) kann man von jeder und jedem erwarten. Werwolf vor 9 Jahren
Och nöö. Warum Alltagsrassismus? *seufz* Regine vor 9 Jahren
Werwolf, die Frage nach der Grenze ist verständlich. Selbstverständlich ist es inakzeptabel, ganze ethnische Gruppen mit Kot gleichzusetzen. Und es ist auch richtig, dass man nicht genug den Anfängen brauner Gesinnung wehren kann. Das Problem besteht zudem darin, dass man bei einer Internet-Plattform keine Ahnung hat, wer hinter einem Benutzernamen steckt. Natürlich kann man einen immer wieder präsenten User mit der Zeit anhand dessen Äußerungen einstufen, im Gegensatz zu einem, der alle Jubeljahre mal was von sich gibt oder der sich ganz neu zu Wort meldet. Aber, da bin ich Gisbörts Meinung, es lässt sich doch, mit etwas Feinblick, erkennen, ob da jemand braunes Gedankengut oder trollmäßig Provokationen raushaut, um die Gemeinde aufzubringen, oder ob er ohne große Hintergedanken einen Spruch zum Besten gibt. Ein kurzer Blick in dessen bisherige Einträgeliste lässt ebenfalls eingeschränkte Einschätzung zu. Dein Beispiel "Neger in die Schüssel kloppen" ist mitnichten lustig, weil der Satzzusammenhang einfach unschön ist. Es löst keine guten Assoziationen aus, überhaupt irgendwen in die Schüssel zu kloppen. Aber den Spruch letztens "Neger mit Zöpfen" machen fand ich wieder drollig. Es wurde doch ganz klar darauf hingewiesen, dass dieser Spruch erwachsen ist aus der phonetischen Ähnlichkeit zu "Nägel mit Köpfen" machen. Mir kommt nicht in den Sinn, dass der Verfasser dabei die Verunglimpfung einer ethnischen Gruppe beabsichtigte. Es geht nicht darum, alles relativieren zu wollen im Sinne von Gleichgültigkeit betreiben. Es geht um Differenzieren! "Spaßvögel" mit "Holocaustwortspielereien" hätten auf Mundmische mit Sicherheit eine geschlossenene Mehrheit gegen sich, nur: die würden nicht von "Neger" angezogen werden, sondern die tauchten von alleine auf. Dein Argument in dem entsprechenden Kommentarbaum: "Der Begriff 'Neger' wurde im Dritten Reich und auch in der frühen Nachkriegszeit (auch heute noch von rassistischen Kreisen) zu rassistischen Zwecken benutzt und steht daher in dem Kontext." ist zu würdigen, andererseits ist es sehr einseitig, den Begriff ausschließlich in diesen Kontext stellen zu wollen. Konnotative Bedeutungen eines Wortes unterliegen der Zeitversetzung entsprechend auch Veränderungen. So bekomme ich heute mit, wenn sich Gymnasiasten über eine unliebsame Person auslassen, dass die "X" doch behindert sei, oder der "Y" 'n Mongo is'. Natürlich kann man sich darüber empören, dass dies doch einer Herabsetzung von Behinderten oder von Menschen mit Down-Syndrom gleichkommt, wie es unsere Generation empfindet. Aber sag' den Gymnasiasten das mal. Die gucken dich ganz verständnislos an. Die wollten einfach nur zum Ausdruck bringen, dass X, Y einen an der Waffel hat. Die Wortbelegung ist in dem Zusammenhang eine andere. Es ist also genau so überdenkenswert, nicht alles zu verteufeln. Wir sind nicht mehr im Dritten Reich, und ich persönlich finde manche Betroffenheitsnummer in einigen Bereichen nur noch anstrengend. Es musste erst 'ne WM daherkommen, um uns von dem lähmenden gestörten Verhältnis zur Deutschlandfahne zu befreien. Witze-Machen und Überzeichnen befreit von einem Stigma. Auch über "Adolf" zu lachen heißt nicht, dass man vergessen hat, sondern dass man sich befreit. Selbst das heute harmlose Kinder-Kasperltheater hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Erwachsenen-Unterhaltung, wo die Puppen Bedrückendes einfach gnadenlos kaspernd weggeprügelt haben, damit sich das gebeutelte Volk darüber lachend erleichtert fühlen konnte. Wenn also überspannt-absolute Moralkommentare zu einem Eintrag eine bestimmte Reaktion erfahren, ist diese keine "Trotzhaltung die derrogative (erniedrigende) Bedeutung solcher Wörter zu befördern", sondern eher der Unwille, immer nur mit kriegsgeschädigten herunterhängenden Köpfen herumlaufen zu müssen. Mir tat der "Neger mit Zöpfen machen" schon fast leid, weil ihm dermaßen eins mit der "Nazi-Keule" übergezogen wurde. Mahnungen, wachsam zu sein, sind berechtigt und wichtig. Aber muss mit Kanonenkugeln auf Spatzen geschossen werden, vor allem, wenn sich rassistische Motive nicht erschließen lassen? Und nähert es sich in dem Fall nicht fast der Verleumdung, den Verfasser eines solchen Eintrags in die Nazi-Ecke zu stellen? Nach unterschiedlichem Ermessen werden natürlich weiterhin unterschiedliche Grenzen gezogen. Nur ist nicht immer unbedingt die Grenze selbst, sondern auch die Art und Weise, wie sie gezogen wird, der Grund für Diskussionen. Regine vor 9 Jahren
Ich sehe zwar keine "kriegsgeschädigten herunterhängenden Köpfe", sondern eine besondere - historisch bedingte - Verantwortung, aber die Reaktion auf meine und Speckkäfers Einlassungen kamen mir doch teilweise wie eine "Trotzhaltung die derrogative (erniedrigende) Bedeutung solcher Wörter zu befördern" vor. Die intervallartig auftauchenden Gleichsetzungen von Menschen afrikanischer Abstammung/Herkunft mit Fäkalien geht mir besonders auf den Senkel, muss ich gestehen, und ich bin da auch nicht allein. Es ist aber auch nicht dies allein. Vielleicht mag ich ja manchmal rabiat sein - ich habe ja nicht umsonst den Nick gewählt - aber ich behaupte mal, dass manche Grenzen nicht überschritten werden sollten. "N*g*r" kommt in meinem von mir benutzten Wortschatz nicht vor. Rassistische Motive müssen nicht "dargelegt sein". Gerade die Verwendung solcher Begriffe im Alltag zeigt tiefsitzende Ressentiments. Trotzdem fand ich deinen Beitrag sehr lesenswert. Werwolf vor 9 Jahren
"Ich sehe zwar keine "kriegsgeschädigten herunterhängenden Köpfe", sondern eine besondere – historisch bedingte – Verantwortung..." von werwolf Woher kommt das? Hast Du jemandem mal etwas getan? Oder hast Du Dir selbst Neurosen eingeredet? Dafür gibt es Ärzte zur Abhilfe. Manche nehmen sich hier ganz schön wichtig und scheinen die Welt, wie sie ist, gar nicht UNBEFANGEN betrachten zu können. Gute Besserung Euch, die Ihr Euch einredet, etwas Gutes zu tun. In Wahrheit seid Ihr wie die Nazis, welche Sprech- und Denkverbote und Berufsverbote praktizierten. Siehe Bundsbankvorsitzende, welche vorzeitig in Pension geschickt werden. Von sämtlichen Parteivorständen und dem Bundespräsidenten, welcher peinlicher nicht handeln konnte. Alles nur Politik. Und das machst Du, lieber Werwolf, mit. Du denkst nicht selbst, Du spielst nur deren Spielchen mit, weil Du keine anderen kennst! In der Zone war es auch nicht anders. Geisenau vor 8 Jahren
Ah, jetzt willst du den Spieß umkehren und mich als totalitär hinstellen, weil ich aus der Geschichte gelernt habe? Beliebtes Totschlagargument gleich mit Beilage von wegen "Neurosen". Geisenau, das ist nicht preiswert, das ist BILLIG! Was deinen Begriff "Denkverbote" angeht, wird der gerne in gewissen Kreisen benutzt, um sich chiffriert darüber zu beklagen, dass der Holocaust nicht geleugnet und der Nationalsozialismus nicht relativiert werden darf. Et tibi, Brute? Wie ich denke, lieber Geisenau, darüber kannst du dir kein Urteil erlauben. Im Gegensatz zu dir reflektiere ich sehr gut und nenne auch unbequeme Dinge beim Namen. Aber wie heißt es so schön? Wer die Wahrheit ausspricht, sollte einen Fuß schon im Steigbügel haben - oder zumindest ein dichtes flauschiges Fell... Werwolf vor 8 Jahren
Und WAS hast Du nun aus "der Geschichte" gelernt? Geisenau vor 8 Jahren
Ich höre in letzter Zeit immer mehr Leute: "Man ist das schwul" sagen. Hat glaube ich auch nichts mit Homosexualität zu tun oder? Cocolino vor 8 Jahren
Entspannt Euch mal Muschis, jeder hat das Recht auf meine Meinung. Gehmbeu vor 8 Jahren
Geisenau: Nun, ... dass sich so etwas wie die Gräuel des Dritten Reichs nie wieder wiederholen dürfen und den Anfängen - Menschenverachtung - gewehrt werden muss; ... dass Menwschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Phänotypus und Sprache gleiche Grundbedürfnisse haben und Menschenrechte, die unveräußerlich sind; ... dass die Positionierung des konstruierten "Wir" gegen das konstruierte "die Anderen" zu Trennung und Konflikten führt. ... dass es stets von Vorteil ist, seine Worte zu wägen, denn aus Worten entstehen Taten. Wie ich schon anderweitig erläuterte; ... dass man gut daran tut, in weitgefasstem historischen Kontext zu denken; ... dass nur, weil "alle" es anscheinend denken, etwas noch lange nicht gut sein muss; ... Populisten zwar anscheinend "gute" Argumente bringen, diese aber bei näherer Betrachtung nur auf tönernen Füßen stehen; ... dass die, die am lautesten "Denkverbot!" schreien, diejenigen sind, die als erstes die Meinungsfreiheit abschaffen wollen. ... immer auf das "Qui bono?" zu achten: Wem nützt etwas? Werwolf vor 8 Jahren
Wer derart sensibel auf von diversen anonymen Usern verfasste Beiträge reagiert, findet sein Seelenfrieden wohl besser auf anderen Seiten. Ich amüsiere mich aber köstlich über so herrliche Betroffenheitsrethorik. Gehmbeu vor 8 Jahren
Tim Greifer: "Auch das Private ist politisch." Denk mal drüber nach. Übrigens schreibt man es "Rhetorik". Deine Meinung mag dies ja sein, aber sie zeugt meines Ermessens nach nicht davon, dass du dich mit solchen Themen gründlich befasst. Werwolf vor 8 Jahren