Trend 128 Gerade im Trend: HUBLOT - das Fußballphantom
Hanghuhn

Hanghuhn

Das ordinäre Hanghuhn hat aufgrund seines Lebensraums (an Hängen) unterschiedlich lang ausgeprägte Beine, um nicht herunterzukippen. Je nach Hangausrichtung gibt es rechte und linke Hanghühner, die dann dazu verdonnert sind, immer in die selbe Richtung zu rennen. Diese possierlichen Tierchen sind leicht irritierbar und somit leicht zu fangen. Durch Händeklatschen oder lautes Zurufen drehen sie sich aufgeschreckt und desorientiert um und stürzen ab. Vor Jahren wurden in einer beispiellosen Aktion Kronkorken gesammelt, um diese als Sturzschutzvorrichtung auf den Hühnerköpfen anzubringen. Leider konnte diese Maßnahme nicht verhindern, dass der Bestand bis heute stark dezimiert und vom Aussterben bedroht ist. Experten gehen von nur noch einem lebenden Exemplar aus...

User female 48 Regine (Nordrhein-Westfalen) vor 12 Jahren
Trend 128
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Das Hanghuhn entstammt der Satirezeitschrift "Eulenspiegel" (Vorsicht, DDR !), 70er oder 80er Jahre. Soweit ich mich erinnere, war es gezüchtet worden, um die Futterreserven der Hanglagen unserer Landwirtschaft optimal zu nutzen. Wie und wann kam es in den Westen? Über Friedrichstraße? Oder nach dem Mauerfall? Hoffentlich gerät es nicht in schwäbische Steilhang-Weinlagen, dort bekäme es existenziellen Ärger mit dem dafür zuständigen Minister. Rückenkratzer vor 12 Jahren
Das erste Mal hörte ich tief im Westen exakt 1977 von dieser Spezies, ohne damals in Kenntnis der Existens des "Eulenspiegel" zu sein.^^ Das Hanghuhn gelangte vermutlich über das Helmut-Massiv in westliche Gefilde und sitzt heute auf dem Schuldenberg (vgl. Mibus "Schuldenbergziege"). ;-) Regine vor 12 Jahren