Trend 128 Gerade im Trend: Schluchtenscheißer
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First-Tochter

First-Tochter

Aus BILD -online: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/28/bundespraesident-christian-wulff/mit-tochter-annalena-in-jad-vaschem.html

Rapunzel läßt aus dem Dachfirst ihr Haar herunter.

Vati zu Mutti: "Unsere Tochter bleibt auf dem Boden eingesperrt bis sie 40 Jahre alt ist oder ich den Löffel abgeb´! Sie ist eine "First-Tochter!!!"

Mutti zu Vati: "Aber Du hast mich doch bereits mit 16 flachgelegt!"

Vati: "Umsomehr! Damals waren es andere Zeiten. Und heute haben wir gelernt. Niemand faßt meine "Dach-"First-Tochter an. Wir schicken sie nach Jad Vaschem - dort wird sie betroffen und kommt auf andere Gedanken."

User male 48 Geisenau (Rheinland-Pfalz) vor 9 Jahren
Trend 128
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Is' das jetzt 'ne neue Variante vom "fritzeln"?!? Gisbört vor 9 Jahren
Da müßte man den Bundespräsidenten fragen. Denn obschon er katholischen Glauben vorgibt, hat er ja mehrere Frauen geheiratet; ganz der Fischer, ganz der Schröder. Und jetzt wird Rapunzel politisch instrumentalisiert. Kam gerade auf "tagesthemen". Wie Fritzl wirkt Wulff nicht - ein Sprichwort behauptet nichtsdestotrotz: "Stille Wasser sind tief." Geisenau vor 9 Jahren
Also, ich kann den Wulff ja auch nicht leiden, aber dieser Eintrag hat irgendwie was Ekliges. Tochter der Freiheit berauben in einem Zusammenhang mit Jad Vaschem zu nennen ist abstoßend. Geisenau, Geisenau... Wenn du Heinrich heißt, dann graut mir vor dir. Werwolf vor 9 Jahren
"Inzest"? Wo denn? Und von wem? Geisenau vor 9 Jahren
Sorry, hab das mit dem Fritzl durcheinander gebracht, hab es jetzt korrigiert. Ist schon spät am Abend. Die grundsätzliche Kritik bleibt aber bestehen. Verständnisfrage: Warum wird die Tochter vom Wulff 'Rapunzel' genannt? Werwolf vor 9 Jahren
Wenn "BILD" - wie oben beschrieben sie zur "First-Tochter" macht, denke ich an den Dachfirst von Grimms Hausmärchens Turm "Rapunzel". Ein böses Beispiel ist der Auszug aus wikipedia - so weit gehe ich aber nicht: aus http://de.wikipedia.org/wiki/Rapunzel "Interpretation Fasst man Hedwig von Beits tiefenpsychologische Deutung zusammen, so wiederholen sich Bilder der Abgeschlossenheit vom ersehnten Unbewussten, das sein gestohlenes Kind zurücknimmt. Solche Frauen entwickeln eine verträumte, realitätsferne Haltung. Der hohe Turm, aber auch das lange Kopfhaar drücken diese geistbetonten Wesensanteile aus, die dann auch der Animus nutzt, um die Große Mutter zu ersetzen. Ihre Durchtrennung verursacht den Absturz in eine demütigere Haltung, wo sie auch den mitgestürzten, im Unbewussten blinden Prinzen mit ihren Tränen (Symbol des Lebenswassers) heilen kann. [3] Laut Eugen Drewermann antizipiert die Gier nach Rapunzeln das Bedürfnis auf das Lebenssinn spendende Kind. Mutter und Zauberin sind dieselbe Frau in ängstlicher Spaltung. Die kindlich-orale Abspaltung der Sexualität führt zur Reduktion auf eine scheinbar erfüllende Mutter-Tochter-Symbiose. Rapunzels Turm ähnelt dem Hinterhaus ihrer Mutter, nur subjektiv überhöht, sowie mit Schönheit und Selbständigkeit Mutters Stolz zunimmt. Nur ein hellhöriger Mann, der ihre Sprache genau erlernt, vermag die Mauern der Kontaktangst zu überwinden. Dabei entsteht aber eine Spaltung zwischen Rapunzels Liebe und der weiterhin tiefen Loyalität zur Mutter, die er aufgrund der Identifikation nicht angreifen kann. Nach der Isolation als zynische Strafe für das zu hoffnungsvolle Geständnis bleibt wirklich nur eine Wüste. Der Königssohn kann gegen Ausbrüche von Rapunzels Über-Ich nichts tun, doch Frau Gothel kann umgekehrt nicht verhindern, dass Rapunzel nach der Verstoßung wirklich selbständig ist. Die anerzogene Bedürfnislosigkeit erweist sich jetzt als hilfreich, bis die Kraft der Erinnerung an die Liebe den Zwang zur Autarkie überwindet." Geisenau vor 9 Jahren
"Rapunzel", weil "First-Tochter", Werwolf. Wenn der Präsi schon nicht der Sympathiebolzen ist, muss eben die Tochter herhalten. Zieht doch immer, den netten Nachwuchs vorzuschieben. Die Macht der Medienbilder, auf welchen sie mit Kindern zu sehen sind, ist doch immer wieder ein von Staatsmännern aus Popularitätsgründen strategisch eingesetztes Instrument. Wulffs Töchterlein ist zwar schon etwas größer, funktioniert aber genauso gut. "Rapunzel - neu verfönt" läuft übrigens demnäxt im Kino. Regine vor 9 Jahren
Oh Mann, hab' ich's mir doch zu einfach gemacht. Drewermann konstruiert psychoanalytische Erkenntnisse anhand von Märchen? Das kenne ich bisher nur von Hans Jellouschek, der den "Irrgarten der Liebe" mithilfe von Froschprinzessinnen und antikem Drama erklärt. Aber ich mag sowas. Regine vor 9 Jahren