penibler Fußnotenleser

penibler Fußnotenleser

Penibler Fußnotenleser ist Schimpfwort für ein kleinliches, engstirniges Individuum. Synonym für einen Erbsenzähler.

Leitet sich ab aus dem Hype um die Dokorarbeit von Verteidigungsminister zu (Dr.) Googleberg. Wer sich jetzt noch erdreistet, auf dem Verteidigungsminister herumzuhacken, ist in den Augen der Union doch nur ein penibler Fußnotenleser.

Es wird dabei aber übersehen, dass sie einen Mann im Amt belässt, der gestern behauptet, die gegen ihn erhobenen Plagiatsvorwürfe seien "abstrus", sich am nächsten Tag, als die Belege für seine Unredlichkeit nicht mehr so einfach weggewischt werden konnten, scheidenkrampflächelnd vor die Journalisten stellt und ohne jedwedes Unrechtsbewußtsein verlauten läßt, vorübergehend auf den erschlichenen Titel zu verzichten. Schlußendlich, als die Beweise erdrückend werden, gibt er "von sich aus" den Doktortitel ab, um damit einer vermeintlich kritischen Prüfung das Fundament zu entziehen.

Brunhilda: Wie bitte? Du läßt Dir von der netten Bedienung auf 5 Cent genau herausgeben? Das soll'n Trinkgeld sein? Uuuuuuuiiiiiiii, wie peinlich!"

Fritz-Kevin: "Na, hömma, bin ich vielleicht Rothschilds Enkel?"

Brunhilda: "Nee, des biste fürwahr nich'! Aber dafür'n ganz penibler Fußnotenleser!"

User male 48 Gisbört (Bayern) vor 10 Jahren
Trend 128
Trend 128
Ja lieber gisbört wir beide sind nun mal nicht von habe nicht und ge.....krank seit tausend Jahren! Düdel vor 10 Jahren
Gibt's das? Verzehrabrechnungen, die auf 5 Cent enden? Wird doch bei der Kalkulation schon schön abgerundet. Aber das nur nebenbei... Wer wird denn ein Korinthenkacker sein, und unserem Superminister für Verteidigung den kleinen Fauxpas nicht nachsehen? Schöner Eintrag, Gisbört! Regine vor 10 Jahren
Das gibt es auf keinem Dampfer, wenn Ferkel weiterhin den Rettungsschirm hält kommt der Verdacht auf - keine Krähe hackt der Anderen ein Auge aus! Düdel vor 10 Jahren
Kann man einem ertappten Betrüger die Gesundheit deutscher Soldaten anvertrauen? (Zitat Weichmolch) Düdel vor 10 Jahren
*Regine*, THX! :-) Folgende Anekdote ist überliefert: Rothschild nahm einst einen Wagen, um zu einem Empfang zu fahren, und als er ausstieg, gab er dem Chauffeur *5 Cent Trinkgeld*. Da meinte dieser: "Sorry, aber ich habe häufig die Ehre, Ihren Herrn Sohn zu fahren, und der gibt mir immer *10 Cent Trinkgeld*." "Das glaub' ich gern", erwiderte Rothschild: "Er hat ja auch einen reichen Vater." ;-) Gisbört vor 10 Jahren