Trend 128 Gerade im Trend: arabische Brille
Volkstrauertag

Volkstrauertag

Für hellsichtige Euro-Skeptiker ist der Tag der Deutschen Einheit wohl eher eine Art Volkstrauertag.

Es gehört zur historischen Wahrheit, dass es ohne den Euro die Wiedervereinigung SO nicht gegeben hätte:

Die Franzosen unter dem damaligen Staatspräsident Francois Mitterrand machten ihre Zustimmung zur Wiedervereinigung von der Einwilligung der Bundesregierung zur Währungsunion abhängig. Den Deutschen die D-Mark und damit die monetäre Herrschaft über Europa entrissen zu haben, galt den Franzosen als angemessener Preis dafür, sich mit einem größeren und souveränen Deutschland abzufinden.

Laut Maastricht-Vertrag haftet kein Land für die Schulden eines anderen. Spätestens mit der Entscheidung des Bundestages zur Ausweitung des Rettungsschirms ist diese Festlegung Makulatur.

Da fragt man sich, wie sich Deutschland nur an einen Vertrag binden konnte, der Zukunft und Wohlstand dieses Landes derart bedroht....

Brunhilda: "Hach, was für ein Wetterchen am 'Tag der Deutschen Einheit'. In Schlunzheim sind doch diese Feierlichkeiten anläßlich dieses hohen Feiertags - wollen wir da nich' hinfahren?"

Fritz-Kevin: " Hm, ich bin da eher skeptisch: Für einige isses ein Tag der Freude, für die anderen eher so 'ne Art Volkstrauertag. Wie schrieb Rudolf Augstein nach Ratifizierung des Euro-Vertrages: Die Probleme, die jetzt nicht gelöst werden, müssen die Deutschen ausbaden, wenn all die Maastricht-Macher nicht mehr im Geschäft sind und in ihrer Gartenlaube sitzen. Dem is', glaub' ich, nix mehr hinzuzufügen! Laß uns lieber nach Finsdorf fahren, da isses wenigstens schön ruhig...."

User male 48 Gisbört (Bayern) vor 7 Jahren
Trend 128
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Das ist der Lauf der Zeit. Wir sind nicht mehr in den Jahren des Weltwirtschaftswunders. Es brodelt an allen Ecken. Weltweit. Ein Zurück zu alten Währungen gibt es nicht mehr. Auch wenn es den meisten, mich eingschlossen, nicht schmeckt: Schaut man über den Tellerrand, was außerhalb Europas in der Welt los und im Umbruch ist, und das ein oder andere uns gefährlich werden könnte, ist es für uns vielleicht wirklich der einzig gangbare Weg, nach vorne zu stoßen und mit allen Mitteln die Eurozone zu retten und die Eurogemeinschaft voranzutreiben. Die Gemeinschaft zu stärken, damit man in Zukunft nicht alleine da steht bei der Aufrechthaltung der fragilen relativen Freiheit, die in europäischen Ländern mehr oder weniger herrscht. Übrigens schön, dich wieder in alter Frische auf Mundmische anzutreffen. Ich habe zur Zeit meinen eigenen Volkstrauertag und nicht so den Sender dafür. Regine vor 7 Jahren
Hallo gisbört. Aber das weißt du doch was die Alten sagten: "Nach dem Heger kommt ein Feger". Das kann man gerade sehr schön an unserer Kolitionskolonie vom Affenhügel in Berlin sehen. Wenn die "Gay-Pornospastiker" vonne FDP wenigstens Eier hätten, dann wäre schwerer wirtschaftlicher Schaden vom Wahlvieh abgehalten worden. Die Entwicklung sieht jetzt aber folgendermaßen aus. 1.) Der Gerichtsvollzieher 2.) Der Henker Also alle die einen harmonischen Europa-Abgang erhoffen, werden bitter enttäuscht werden. tty. & man schreibt sich. ^^ Digitaldouchebag vor 7 Jahren
Die Fehler bei der Euro-Währungsunion sind ja schon viel früher gemacht worden: Wieso sind da überhaupt so viele Länder drin, die gar nicht hinein gehören (der Klassiker: Griechenland), und warum ist der *Vertrag handwerklich so schlecht gemacht*, dass er z.B. im Nachhinein keine Korrektur der Teilnehmerliste am Euro zuläßt oder gar nich' ins Kalkül zieht, dass ein Staat üüüüberhaupt die Grätsche machen könnte? Wie man mit einem Mitglied verfährt, dass sich partout nicht an die Verhaltensregeln halten will, ist auch völlig ungeregelt. Jede Satzung eines Kaninchenzüchter- oder Sportvereins hat so einen Passus.... Gisbört vor 7 Jahren
Das Ganze war doch von vornherein Beschiss und ALLE Länder haben gemogelt, obwohl KEINS die Kriterien erfüllt hat, abgesehen von der undemokratischen Aufoktroierung des Euro in Schland. Die Dänen und Briten wussten sehr wohl, dass das in die Hose geht und haben es richtig gemacht. Ein bisschen Schadenfreude allerdings habe ich gegenüber den Ländern, die umso geiler waren, den Euro demnächst zu bekommen. Was bekommen die nämlich? NICHTS! Wenn der Euro stirbt, und deren Landeswährung sowieso nur noch Toilettenpapier ist, haben die ein echtes Problem. Die ganze EU mit ihrem bürokratischen Wasserkopf und ihren undemokratischen Verträgen á la Lissabon wird implodieren. Nur wird uns auch kein Ohropax etwas nützen, wenn die Automaten kein Geld auskotzen und wir nichts kaufen können. Was dann geschehen kann, das auszumalen überlasse ich denen, die gern in Horrorgemälden schwelgen. Nüchtern betrachtet wird es wohl ein neues 1929 oder etwas Vergleichbares geben. Nur gut, wenn dann kein neues 1933 kommt... Werwolf vor 7 Jahren
Maastricht kam viel später. Der Versailler Vertrag war an allem Schuld!!! Und wer hat überhaupt meine Marschmusik-Platten wieder versteckt? Lumpenpack!!! :-p Der Euro geht kaputt. Dann kommt Krieg. Dann eine neue Währung. Nix genaueres weiß ich nicht. Sicherste Anlage sind Bauernhöfe sowie nicht materielle Güter wie Mundmische-Einträge. Stardust vor 7 Jahren
"...Aufoktroierung..." Mal in Richtung Werwolf wissbessern: Oktroyieren impliziert schon das "auf..." - ...drängen, ...zwingen, ...erlegen. Ansonsten ist das Das Thema "Euro" viel zu komplex. Der Währungssalat hat eine Eigendynamik entwickelt, von der wohl niemand mit Sicherheit sagen kann, welche Blüten die Chose noch treibt. Tausche 300 MM-Einträge gegen einen Bauernhof. Regine vor 7 Jahren
... gegen Bauernhof? Was ist los in do? ... Bauernhof in Brockdorf zu tauschen gegen 300 MM-Einträge.. Da kommst Du dann vom Regen in die Traufe :-) Mibu vor 7 Jahren
Gab es da nicht ein schönes Souterrain-Anwesen in Gorleben? Naja, die Strahlung ist etwas hoch.... Werwolf vor 7 Jahren
@ Mibu: Mein "Tausche 300 MM-Einträge gegen einen Bauernhof." war auf den Kommentar von Stardust gemünzt "Sicherste Anlage sind Bauernhöfe sowie nicht materielle Güter wie Mundmische-Einträge." Was soll schon los sein in Do. Eine kleine Veränderung in Richtung ländlich wär' doch nicht schlecht. Das Feld bestellen, den Wolf erschlagen... Gibt ja vielleicht auch ein paar nette Anwesen hier und/oder Umgebung. Wäre da aber nicht so festgelegt. Brockdorf aber bitte nicht. Und Gorleben auch nicht @ Werwolf. Ansonsten müsst ihr halt weiter ab und an mein Eintrags-Geseiere ertragen ;) Regine vor 7 Jahren
He, das mit "den Wolf erschlagen" ist aber gar nicht lieb von dir. Werwolf vor 7 Jahren
Wer streichelt schon einen Wolf? Zumal er öfter knurrt... ...irgendwann erfindest Du noch einen "Wolfstrauertag" ;-) Geisenau vor 7 Jahren
Geisenau, DAS ist doch mal eine Idee! Dankeschön für die Inspiration! (Geisenau auf die Schulter klopf) (Bier und Zigaretten reich) Werwolf vor 7 Jahren
Soso... ...der Klassiker: bereits zu Lebzeiten sich ein Denkmal setzen. Ich fand übrigens Deinen Eintrag zu "Buchenwaldschablone" einseitig. Erstens sollten wir uns mit politischer Indoktrination bremsen. Zweitens hättest Du auch den Linken Extremisten konsequenterweise eine auf "die zwölf" anbieten müssen. "Buchenwaldschablonen" waren auch die nach April 1945 im Speziallager 2 eingesperrten Leute unter den Kommunisten. Die wurden halt weniger erschossen - siechten halt hauptsächlich schlimmer unter Unterernährung und Krankheiten. "Buchenwaldschablonen". Traurig. Aber ein Eintrag bei mundmische.de wert. Es ist eine Frage der Anwendung. Die werden übrigens auch vom "Volkstrauertag" betroffen. Geisenau vor 7 Jahren
Demokratische Positionen einzunehmen hat nichts mit Indoktrination zu tun. Übrigens waren die linken Gruppen die Einzigen, die - wenn auch erfolglos - gegen die braunen Horden aktiv waren. Zum Dritten: Einen Begriff zu benutzen, der sich auf das Naziregime und besonders die Shoa bezieht, und ihn zu benutzen, um Menschen wegen ihres Aussehens auf menschenverachtende Art zu "veralbern" und damit den Naziterror zu verharmlosen, ist meines Erachtens sogar schon strafrechtlich relevant (§130, Volksverhetzung). Zum Vierten: Hätten die Leute damals nicht mit der Hitlerscheiße begonnen, dann hätte es auch keine Konsequenzen gegeben. Fünftens: Relativierung von Naziverbrechen ist ein Unding! Sechstens: In der MM hat es nie Linksextremismus gegeben, abgesehen davon, dass die Extremismusdebatte hier zu weit führen würde. Magst wohl kein Bier und keine Zigaretten. Kekse bekommst du nicht. Werwolf vor 7 Jahren
Hm, Kekse. Irgendwo muss ich doch noch Süßzeug haben... Regine vor 7 Jahren
Zigarretten selten. RICHTIGES BIER GERN MAL: Ansonsten Krümelmonster: "Kekse!" Und jetzt: "Fünftens: Relativierung von Naziverbrechen ist ein Unding!" von werwolf. Wer relativiert? Du übertreibst gerade ideologisch verbrämt. Das heißt nicht, daß ich Deinen Ansatz nicht zu schätzen weiß. Mein alter Sportlehrer meinte zu uns Rotzlöffeln: "Aus einem verkniffenem Arsch kommt kein fröhlicher Furz!". Alle Ideologien möchten Gutes für die Menschheit: die internationalen Sozialisten und die nationalen Sozialisten. Geisenau vor 7 Jahren
"Alle Ideologien möchten Gutes für die Menschheit" ? Ideologie ist Irrtum mit Interesse. Oder so. Regine vor 7 Jahren
Ich übertreibe nicht. Tatsächlich kann ich mich da sogar auf bestehende Gesetze berufen. Die Verbrechen der Nazis beschönigen oder relativieren zu wollen, indem auf andere Verbrechen anderer hingewiesen wird, ist nicht zulässig. Es ist sogar verboten. Ferner waren die "nationalen Sozialisten" ungefähr so "sozialistisch" wie Griechenland das reichste Land Europas ist. Der Begriff "Sozialisten" in "Nationalsozialisten" wurde nur als Marketing-Gag eingefügt. Tatsächlich gab es dort keine sozialistischen Ansätze, ganz im Gegenteil. Gutes für die Menschheit wollten die schon gar nicht, zumal sie 90% aller Menschen aufgrund ihres Rassismus schon mal nicht als Menschen betrachteten. Im Übrigen - anderes Thema - finde ich es ärgerlich, dass unsere Namen und Nicks von der MM-Software ständig klein geschrieben werden. Werwolf vor 7 Jahren