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Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich

Das Zitat stammt aus den sogenannten Seligpreisungen der Bergpredigt (Matthäus 5,3), in welcher verschiedene Menschengruppen gepriesen werden (u.a. die Leidtragenden, Sanftmütigen, HungerndeninGestaltdesBrotes), Barmherzigen, Verfolgten). Die erste Seeligpreisung bezieht sich auf jene, "die da geistlich arm sind" (Luther) bzw. jene, "die arm sind vor Gott" (Einheitsübersetzung). "Geistlich arm" bezieht sich dabei nicht auf den Intellekt, sondern auf die religiöse/geistige/spirituelle Ebene. Als "geistlich arm" ist jemand zu verstehen, der vor Gott nichts vorweisen kann. Die konventionelle Deutung dieser Seeligpreisung besteht darin, dass sich der Text gegen ein religiöses Konzept richtet, gemäß welchem man sich einen Platz im Himmel verdienen könne.

Das Zitat ist daher am besten gegenüber Leuten vorzubringen, die sich als besonders "fromm" oder "heilig" inszenieren, um sich damit über andere zu stellen.

Resi: "Mag sein, dass die Donata die vierzig Tage Fasten durgezogen hat. Muss sie mir aber nicht dauernd vorhalten." Paula: "Mag sein. Aber seelig sind nun mal die Hungernden." Resi: "Pah! Seelig sind die geistlich Armen!"

User male 48 Hachri (Niedersachsen) vor 4 Jahren
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Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich den Himmel komm! Bisschen psychologische Selbst-Analyse: Neben meiner sehr religioesen Oma im Doppelbett, n bisschen Rosenkranz und Beten -zwecks meiner relgioesen Erziehung- lernen (ich war zwischen 6-8) wollte ich mal n an GOtt adressiertes Reim-Gedicht kreieren, nur was reimt sich schon auf Gott? - 'Lieber SCHROTT mach mich fromm...' - ...dass hat die Oma gar nicht gern gehoert.... Dritterzahn vor etwa 2 Monaten