Trend 128 Gerade im Trend: Komm zu Potte
finaler Besucher

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Der finale (also letzte) Besucher ist der Tod / Gevatter Tod / Sensenmann.

User male 48 Geisenau (Rheinland-Pfalz) vor 4 Jahren
Trend 128
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Dem "Besuch" ist eine temporäre Aufsuchung wesenhaft, also ein Kommen und Gehen. Bei der finalen Heimsuchung werden wir beim Gehen mitgenommen, wohin auch immer... Muss man sich Sorgen machen? Regine vor 4 Jahren
Nö, keine Gedanken machen, der Undertaker bietet dann die teuerste Variante der Fleischkiste an in Eiche, hergestellt aus der billigsten D-Holzqualität (minderwertiges fehlerhaft krankes Holz, Modell Ofenrohr - nämlich innen hohl). Die dünnen Streifen werden analog Tischlerplatte verleimt und fertig ist die Premium - Fleischkiste um den geneigten Kunden final abzukassieren. Billythekid vor 4 Jahren
hm, meinte eher um Herrn Geisenau Sorgen machen. Aber da bin ich ja beruhigt bezügl. der Kiste (wobei allein der Gedanke schon jetzt klaustrophobische Anwandlungen hervorruft). Das finale Abkassieren nimmt ja organisierte Züge an. Da steht die Undertaker-Mafia Schlange vor den Alteneinrichtungen und macht den leitenden Instanzen Angebote, die sie nicht ablehnen können. Regine vor 4 Jahren
Praktisch denken, Särge schenken... Äh, woher weißt du, wie die Teile hergestellt werden? Regine vor 4 Jahren
Hoffentlich verstehe ich Regine nicht falsch. Sicher ist, daß ich keine Zeit habe, den Löffel abzugeben und zu viele Leute enttäuschen würde. .. ... Meine Ziele sind: die Bundeslade muß gefunden werden und das Grab Alexanders des Großen. ..... und dann wollte ich noch im Lotto gewinnen. Ich sollte allerdings erst spielen, wenn meine Zahlen kommen. Das dauert also. Leider muß ich aus oben genannten Gründen den finalen Besucher vertrösten. ... Siehe: (sehenswert) "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" . Geisenau vor 4 Jahren
Alles gut, haste richtig verstanden, dann ist es ja bestens :). Das ist aber eine schön artikulierte Agenda, die Ziele sind auch nicht zu verachten. Aaaber - es gibt zwei Zeitzonen, in denen das Leben NICHT stattfindet: im Gestern und im Morgen. Daher lass den alten Tinnef, wo er ist (wenn er denn überhaupt jemals war), und auf den Lottosegen zu warten ist, Wünsche in eine ungewisse Zukunft zu verlagern. Das Sein findet im Jetzt statt und wenn der Sensenheini kommt, singen wir "FINAAALE..." --- Vilsmaiers Ästhetik mag ich, zu Brandner musste ich jedoch einen Kurztext gurgeln. Auch eine nette Variante, nach einem Blick ins Jenseits selbst zu entscheiden... Regine vor 4 Jahren
"Die Geschichte vom Brandner Kaspar" gibt es mit Bully Herbig als witzige Variante. --------------------------------- Ansonsten würde ICH jedenfalls den finalen Besucher fragen, ob es sich bei den ständig steigenden kommiunalen Friedhofsgebühren überhaupt noch lohnt, zu sterben! ----------------------------------------- Und wenn der nicht finanziell am Friedhofsgeschäftsmodell beteiligt ist, so wäre ich auf dessen Antwort gespannt; dann kommt nämlich seine Argumentationskette in´s Wanken. Geisenau vor 4 Jahren
Die Frage wäre doch "Wofür lohnt es sich, zu leben?" und nicht "Wofür lohnt es sich, zu sterben?". Hätte er monetäre Motive, würde der finale Besucher gar nicht erscheinen und als stiller Teilhaber am Gesundheitswesengeschäftsmodell allen sozial unverträgliche, lebenserhaltende Maßnahmen zuteil werden lassen bis der Arzt kommt, der zu Profitzwecken eh jegliche sicheren Todeseintrittskennzeichen ignoriert. --- Ich denke, für den Besucher ist der profane Mammon kein Thema. Regine vor 4 Jahren
Über die Frage "Wofür lohnt es sich, zu leben?" diskutieren wir hier aus beschränkten Platz- und Zeitgründen nicht. Allerdings gebe ich bei jedwedem Respekte zu bedenken: Du meinst kausal sicher nicht "profan" --- sondern "banal"! Geisenau vor 4 Jahren
Nä nä, ich meinte "profan". Im Sinne von irdisch, nicht sakral, aber auch gewöhnlich, alltäglich. Ist der Sensenmann eigenständig zu sehen, oder ist er Teil eines Gefüges höherer Macht? Für mich haftet ihm etwas Metaphysisches an, auf jeden Fall ist er Metaphorisch :-) "Banal" passt aber auch. (wird nicht selten synonym verwandt). Regine vor 4 Jahren