Trend 128 Gerade im Trend: swaffeln
raumorientierte Volkswirtschaft

raumorientierte Volkswirtschaft

ein wunderbar unsinniger Begriff aus dem Vokabular der NPD, welcher zum Ausdruck bringen soll, dass man die heimische Wirtschaft durch Importzölle zu schützen gedenkt um die Artenvielfalt heimischer Produktionsgüter zu erhalten, vorgeblich ohne dabei den freien Markt / fairen Wettbewerb/ gemeinsamen Binnenmarkt beinträchtigen zu wollen.

Interpretation jedem selbst überlassen, allein: Was soll eine nicht-raumorientierte Volkswirtschaft sein? Und wäre eine zeitorientierte Volkswirtschaft nicht minder sinn- oder unsinnig?

Zitat aus dem Internetauftritt der NPD:

"Statt einer vielfältig strukturierten Volkswirtschaft mit einer Vielzahl an Branchen und Produktionsmöglichkeiten den Vorrang zu geben, werden ganze Regionen und Länder zu wirtschaftlichen und industriellen Monokulturen, in denen nur eine begrenzte Anzahl von Gütern für den Weltmarkt produziert wird.

Der Verfall der nationalen und regionalen Binnenstrukturen und der entsprechenden Märkte für Waren, Dienstleistungen und Arbeit führt zu einer noch stärkeren Konzentration des Kapitals und damit der wirtschaftlichen Aktivitäten auf die weitgehend entnationalisierte, international vernetzte Exportindustrie („Basar-Ökonomie“), während in den international weniger wettbewerbsfähigen Branchen und in den abseits der industriellen Zentren und internationalen Drehkreuze liegenden Regionen die Investitionen ausbleiben, weil dort keine Renditemöglichkeiten vermutet werden.

Die NPD tritt deshalb für eine raumorientierte Volkswirtschaft ein, in der Politik und Verwaltung auf die Bewahrung der regionalen Vielfalt und ihrer Eigenheiten verpflichtet werden statt eine Spaltung des Landes in Metropolregionen und Entleerungsräume hinzunehmen."

[Zitat von https://npd.de/portfolio/wirtschaft; August 2016]

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