Trend 128 Gerade im Trend: goldener Schiss
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Kuschenkurs

Kuschenkurs

"Kuschenkurs" ist eine nette Wortspielerei mit 'Kuschelkurs' und soll nicht einzig phonetische, sondern auch Bedeutungs-Ähnlichkeit gewähren. Während 'Kuschelkurs' sich durch Kritik zurückhaltende Gesinnung definiert, möge 'Kuschenkurs' die Steigerung zu selbstauferlegter Unterwürfigkeit darstellen.

Inspiriert von DZs Eintrag "selbstkuschend" könnte auch "Kuschenkurs" insbesondere das von ihm detaillierter beschriebene Phänomen bezeichnen, nämlich einer Politik oder Haltung der Doppelmoral, sich eilfertig Islam-Empfindlichkeiten unterzuordnen, jedoch nicht in selbem Maß die Interessen eigener Ordnung zu wahren. Was falsche Signale setzt. Aufwind auf der einen, Frust auf der anderen Seite.

User female 48 Regine (Nordrhein-Westfalen) vor 2 Jahren
Trend 128
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Nachtgedanken zum Kuschenkurs -klingt irgendwie nord-dt. -was nicht als Kritik gemeint ist. ____Zur Sache: dt. Regierungen wehrten sich doch und immer noch Jahrzehnte lang gegen den Status 'Einwanderungsland BRD' -warum? Weil er mit Aufgaben (z.B. selektives Punkte-Auswahl-System à la Kanada, Außengrenzensicherung etc), Pflichten und Eingeständissen gekommen waere fuer die's (auch) keine parlamentarische Mehrheit gab. Jetzt kehren sogar unsere Polen uns den Ruecken , weils in D-land 'zuviele Ausländer' gibt! Ein von Deutschland enttaeschter Deutsch-Rumäne hat mir das mal vor 20 JAhren in nem Zug nach Ungarn so erklärt: 'Deutschland ist ein klasse Land, wenn, wenn ja wenn du zu ner anderswo diskriminierten Gruppe (etwa schwul, lesbisch, behindert, irgendwo/-wie verfolgt) Gastarbeiter, Rentner mit Rente, Zu-und Einwanderer, Asylanten, Drogensüchtiger, Sozialhilfeempfaenger bist (ok, das war bevor HartzIV) oder ein Krankenhaus brauchst' - Na, wen hat er da nicht erwähnt? Dritterzahn vor 2 Jahren
Die 'Nichterwähnten' sind in der Doku-Soap "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" auf VOX zu sehen? Naja, Polen hat sich in den letzten Jahren nicht zuletzt vermittels immenser EU Fördermittel gemausert. Aber z.B. der Freund meiner Tochter ist polnischer Herkunft und lebt gerne hier. Meine Großmutter wanderte 18-jährig mitsamt Eltern und Bruder bereits Ende der 1920er aus Österreich ins Ruhrgebiet ein, deren Vater, gelernter Tischler, hier neben seiner Zechenarbeit noch Holzparkett in Schulen verlegte. Vor lauter Diskutieren, ob Deutschland (k)ein Einwanderungsland ist, ging/geht die Realität an den Regierenden vorbei. Langsam sollten sie sich Gedanken machen, wie damit umzugehen sei. Regine vor 2 Jahren
Auch meine Großeltern väterlicherseits kamen vor 100 Jahren aus Oberschlesien in den Kohlenpott und haben in Bescheidenheit sieben Kinder erzogen. Das waren gute alte Deutsche. Drei Söhne wurden im WW2 verheizt, nur mein Vater kam durch und hat diese Republik nach 45 mit aufgebaut. Ich habe ein intaktes Heimatland in den Schoß gelegt bekommen. Wir haben unsere Schuld bezahlt, die Wende war eine Kleinigkeit. Es ist das Land der Dichter und Denker. Ich bin nicht bereit diesen schönen Fleck Erde an die jetzige politische Kaste zu übergeben. Es muß mit eisernem Besen ausgekehrt werden. Billythekid vor 2 Jahren