Trend 128 Gerade im Trend: Bumsklumpen
nick doch mal

nick doch mal

in der praktischen Anwendung kenne ich es nur als Verneinung, ob eine erwartete Veränderung bereits eingetreten sei.

"wenn Du noch nicken kannst, hat sich noch nichts verändert."

geht ursprünglich wohl auf die Legende eines Scharfrichters zurück. der mit seinen Delinquienten wettete, dass er so geschickt in seinem Tun sei, dass der Verurteilte von seiner Hinrichtung (Köpfen) gar nichts merken würde. dafür wurde er i.d.R. von Angehörigen oder Freunden bezahlt/bestochen. er tritt also hinter den Verurteilten, um kurz darauf wieder vor ihn zu treten: "und? hast Du was gespürt?" "was soll ich gespürt haben?" "na, dann nick doch mal..."

Volker Pispers verwendet das Bild vom Stacheldraht, den die Medien so durch unsere Köpfe gezogen haben, dass wir nur noch nicken können. wer versucht, den Kopf zu schütteln, wird den Stacheldraht schmerzhaft spüren.

"und? meinst Du die Bahn kommt heute pünktlich?"

"kannst Du noch nicken?"

(nickt eifrig) "freilich..."

"dann wohl eher nicht..."

User male 48 Carilian (Bayern) vor 3 Jahren
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