Trend 128 Gerade im Trend: Goschen-Kawasaki
Schlappi
schlachte die Kuh nicht, die Du melken willst.

schlachte die Kuh nicht, die Du melken willst.

im Gegensatz zur Gans, die goldene Eier legt, ist bei der Kuh den meisten klar, dass sich ihr Nutzwert vor allem über die Milch ergibt. die Schlachtung, um Fleisch und Fell zu gewinnen, kann dann immer noch erfolgen, wenn sie keine Milch mehr (oder zu wenig) gibt...

die Redensart kaschiert leider oft Drangsale: (von der modernen, gewinnorientierten Viehhaltung, brauchen wir erst gar nicht reden) häufig geht es darum, Menschen auszubeuten, sie auf einem Einkommensniveau zu halten, das man im Allgemeinen mit "zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel" umschreibt.

"dieser Becker is 'ne echte Laus im Pelz! wiegelt die ganze Zeit die Arbeiterschaft auf! noch 'ne Kundgebung und der Kerl fliegt!"

"Du sollst die Kuh nicht schlachten, die Du melkenen) willst! Schau, was hat er denn bisher erreicht von seinen Utopien? - nichts! aber er gibt den Rindviechern die Hoffnung, dass sie irgendwann auch zu den Melkern gehören und irgendwann sogar den ganzen Hof übernehmen könnten... also lass sie muhen... äh, murren... solange sie dafür fleißig arbeiten..."

User male 48 Carilian (Bayern) vor 2 Jahren
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