Trend 128 Gerade im Trend: an der Zirbeldrüse naschen
Glotzer
Feuer und Flamme sein

Feuer und Flamme sein

Die Redewendung "Feuer und Flamme sein" kommt ursprünglich aus früheren Kriegszeiten. Überall loderten während eines Krieges meist auch entfachte Feuer, wenn nicht sogar große Brandherde und die Flammen stachen aus diesen empor.

Diese kaum zu bändigende Gewalt, versuchte man irgendwann auch taktisch und motivationstechnisch auf die Armeen zu übertragen. Es ging hierbei darum, eine starke Begeisterung der eigenen Armee im Krieg für das Vaterland zu entfachen, um dem Gegner hierdurch mit voller Inbrunst entgegentreten zu können, eben so wie es auch eine nur schwer wieder unter Kontrolle zu bringende Feuersbrunst mit ihren Flammen (ggf. im Krieg) tut.

In die heutige Zeit übertragen, bedeutet die Redewendung noch immer von etwas sehr stark begeistert sein, aber auch an etwas sehr stark interessiert sein oder hin und weg sein. Auch "für etwas regelrecht brennen" und "für etwas entflammt sein" entspringt dieser Redewendung.

Der Ursprung aus Kriegszeiten ist heutzutage weitestgehend in Vergessenheit geraten, denn wer möchte schon gerne Begeisterung mit Krieg verbinden. Krieg und Frieden, Hass und Liebe, alles gehört dennoch irgendwo zusammen, daher ist es umso schöner, dass diese aus Kriegszeiten stammende Redewendung inzwischen auch für "verliebt sein" stehen kann.

Beispiel(e):

Tom: Hast du schon von der neuen Lehrerin gehört?

Jerry: Ich hab sie schon gesehen und ich war sofort Feuer und Flamme.

Tom: Hehe, da hat es aber einen erwischt.

ODER

Mila: Der neue Chef war Feuer und Flamme von meinem Vorschlag.

Janine: Dann gehen die ersten Roboter also bald in Produktion.

User male 48 Wischiwaschi (Baden-Württemberg) vor etwa 3 Monaten
Trend 128
Trend 128