Trend 128 Gerade im Trend: Altbaucharme
Waldorfschulen-Faschist

Waldorfschulen-Faschist

Bezeichnet jemanden, der ein typisches Waldorfschulverhalten aufweist.

"Der Jens is' vielleicht strange drauf" "Ja, is' mir auch schon aufgefallen. Der is' auf'm besten Wege, zum Waldorfschul-Faschisten zu mutieren!"

User male 48 Gisbört (Bayern) vor 13 Jahren
Trend 128
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Wie ist denn dieses "typische Waldorfschulenverhalten"? Sind die wirklich faschistoid? Werwolf vor 12 Jahren
eigentlich nicht, nur ziemlich öko-alternativ, auf eine manchmal etwas abgehobene Art. Aber Faschismus gibts ja leider fast immer und überall. Sisterwolf vor 12 Jahren
Ehemalige Waldorfschüler sind sehr freundlich, sozial kompetent, kommunikativ, aber nach einer Weile merkt man, dass sie Arschlöcher sind. Keine Ahnung, warum das so ist... Herr_cooles vor 12 Jahren
All die guten Sachen sind die meist nur, wenn es auch ganz sicher jemand bemerkt. Voll die Image-geilen Säcke/-innen! Sisterwolf vor 12 Jahren
Nun, zum Glück sind alle Regelschüler ja schwer in Ordnung, nicht wahr? Anwalt vor 12 Jahren
Zum Glück. Peerbr vor 12 Jahren
Ich will ja nicht meckern, aber Waldorfschüler mit Faschisten in Assoziation zu setzen ist eindeutig fehl am Platz. Weiterhin: An jeder Schule gibt es Deppen ... und nun ratet, an welchen Schulen es die meisten gibt (nein, nicht an Waldorfschulen ...) Alex1982 vor 12 Jahren
So ganz falsch ist das aber auch nicht! Folgendes ist zwar von wikipedia, muss aber ja nicht immer schlecht sein... ;o) Eine Kritik an Steiner bezieht sich auf die Verwendung von rassen- und geschlechtsspezifischen Stereotypen, wie sie allerdings zu seiner Zeit durchaus üblich waren. Steiner benutzte eine Rassensystematik, die sich auf die Hautfarben bezieht und diesen bestimmte Eigenschaften zuschreibt. So wird etwa die „weiße Rasse“ explizit mit dem „Denkleben“, die „schwarze Rasse“ mit dem „Triebleben“ und die „gelbe Rasse“ mit dem „Gefühlsleben“ assoziiert. Weiterhin werden geschlechtsspezifische Muster bedient, etwa wenn Steiner den Außereuropäern eine „weibliche Passivität“ zuschreibt. Die Kulturwissenschaftlerin Jana Husmann-Kastein kommt zu dem Urteil: „Steiner entwickelt zwar keine geschlossene Rassentheorie für die gegenwärtige Menschheit, aber mehrere rassentheoretische Modelle. Die Differenzierungssystematiken an sich beinhalten Essentialisierungen und Diskriminierungen und verbinden sich mit einem 'kosmologischen Determinismus'. Dabei schreiben sich farb- und geschlechtssymbolische Codierungen des Abendlandes deutlich ein.“ Flo161 vor 12 Jahren
Offensichtlich wird ja heutzutage fast alles mit Nazi oder Faschist assoziiert und erweitert. Weiter so, ich kann es langsam nicht mehr hören. Achso, nur für den Fall, dass das eine/r in den falschen Hals bekommt. Das hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Rechts oder Linke zu tun, sondern mit der Qualtität der Verwendung. Gibt es übrigens auch einen Waldorfschulen-Kommunisten? Der_jäger vor 12 Jahren
ja, irgendwie traurig wir kamen von den bäumen runter und schwingen uns geistig wieder drauf. sry, das musste sein Shadowcrow vor 12 Jahren
Also, um das kurz klar zu stellen: den Begriff "Waldorfschulen-Faschist" finde ich doof (Gründe wurden ob schon genug genannt) und ich kann mir - ehrlich gesagt - auch nicht vorstellen, dass der sehr gebräuchlich ist. Mir ging es nur darum, dass "Faschismus" ja einige Aspekte beinhaltet, die sich tatsächlich auch in den Lehren von Rudolf Steiner wiederfinden. Aber hier sollte es ja um Sprache (im weitesten Sinne) gehen - und nicht um Ideologien. Sollte ich also jemandem auf den Schlips getreten sein, bitte ich um Entschuldigung und beende (zumindest für mich) diese Diskussion. Flo161 vor 12 Jahren